Eine gute Lauftechnik schützt nicht nur vor Verletzungen, sondern verbessert auch die Laufleistung. Doch wie sieht der perfekte Laufstil aus? Viele Läufer entwickeln im Laufe der Zeit ihren ganz eigenen Stil. Dieser sollte allerdings mit den grundlegenden Techniken des Laufens übereinstimmen. Allgemeine Grundsätze des Laufens sind flüssiges Laufen, unverkrampfte Muskulatur und Beweglichkeit in der Hüfte und in den Schultern.

Im Folgenden haben wir euch die häufigsten Fehler in der Lauftechnik zusammengefasst:

 

Oberkörperhaltung

Viele Läufer/innen tendieren dazu, ihren Oberkörper zu stark nach hinten zu neigen oder im Hohlkreuz zu Laufen. Die Wirbelsäule sollte im Optimalfall aufgerichtet und leicht nach vorne geneigt sein.

 

 

 

 

 

 

Fußaufsatz

Einer der häufigsten Fehler beim Fußaufsatz ist der Aufsatz mit der Ferse. Einige Läufer/innen neigen auch dazu, mit der Innen- oder Außenkante aufzusetzen, was ebenfalls einen unökonomischen Abdruck zur Folge hat. Als Grundsatz gilt hier: eine parallele Fußstellung und ein Aufsatz mit dem Mittel- oder Vorfuß. Zudem sollte der Fußaufsatz nahe dem Körperschwerpunkt erfolgen, um eine Bremswirkung zu verhindern.

 

 

 

 

 

 

Kopfhaltung

Durch den Blick nach Unten entsteht gleichzeitig ein „runder“ Rücken, was ein Aufrichten der Wirbelsäule unmöglich macht und damit einen effizienten Laufstil verhindert. Der Kopf sollte stehts in einer Linie mit der Wirbelsäule gehalten werden. Der Blick sollte ca. 10-15 m in Laufrichtung und nicht auf den Boden gerichtet sein.

 

 

 

 

 

Armhaltung

Ein weiterer gravierender Fehler in der Lauftechnik ist das Führen der Arme vor dem Oberkörper, also quer zur Laufrichtung. Der Armschwung sollte immer nahe am Oberkörper erfolgen. Beim Führen der Arme ist zudem zu beachten, ein Dreieck zwischen Rumpf, Unterarm und Oberarm zu bilden, womit der Schwung erhöht wird. Der Armwinkel sollte dabei allerdings nicht zu groß und nicht zu klein sein.