In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit Themen aus der Trainingslehre. Doch was genau ist Training eigentlich bzw. wie wird es definiert?

Training ist ein komplexer Handlungsprozess, der auf systematischer Planung, Ausführung und Evaluation von Belastungszyklen (Umfang, Intensität, Dichte) basiert und nachhaltige Ziele (Kondition, Technik/Taktik, Psyche) in den verschiedenen Anwendungsfeldern des Sports verfolgt.

Training unterliegt gewissen Gesetzmäßigkeiten, an die man sich bei der Planung des eigenen Trainings halten sollte. Ein sehr wichtiges dieser Gesetzmäßigkeiten ist die Homöostase und das Prinzip der Superkompensation.

Die Homöostase beschreibt das dynamische Gleichgewicht zwischen Belastungsanforderungen und dem Leistungsniveau des Körpers.

Das Prinzip der Superkompensation besagt, dass Anpassungsreaktionen nach überschwelligen Belastungsreizen das Leistungsniveau über das Anfangsniveau hinaus erhöhen. (z.B. Glykogenmenge in den Muskelfasern und Leber nach Regeneration über dem Anfangsniveau).

Die genauere Erklärung des Modells und auch Anwendungsbeispiele aus der Trainingspraxis findet ihr im Expertenvideo mit Prof. Dr. Veit Wank von der sportwissenschaftlichen Fakultät der Uni Tübingen.